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Spatzen Nistkasten aus Massivholz mit 3 Nisträumen
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Erdenfreund

Spatzen Nistkasten aus Massivholz mit 3 Nisträumen

CHF 105.00
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ArtNr. 2800

Drei geschützte Brutplätze für gesellige Koloniebrüter

Spatzen brüten gerne in Gesellschaft. Der Nistkasten bietet deshalb drei getrennte Nisträume nebeneinander und schafft so Platz für mehrere Spatzenfamilien. Jeder Brutraum besitzt ein artspezifisches 34-mm-Einflugloch mit rostfreiem Metall-Spechtschutz. Ein innenliegender Katzen- und Marderschutz vergrössert zusätzlich den Abstand zum Nestbereich. Das 2 cm starke Massivholz sorgt für eine stabile Konstruktion, die vormontiert geliefert und über die Metallschlitz-Aufhängung sicher befestigt wird.

Produkttyp Kolonie-Nistkasten für Spatzen
Geeignete Jahreszeit ganzjährig
Geeignete Vogelarten insbesondere Haussperlinge und andere passende Höhlenbrüter
Nisträume 3 getrennte Brutkammern
Einfluglöcher 3 × Ø 34 mm
Einflugschutz rostfreier Metall-Spechtschutz
Schutz vor Fressfeinden innenliegender Katzen- und Marderschutz
Material 2 cm starkes, nachhaltig zertifiziertes Massivholz
Holzherkunft regionale Forstwirtschaft in der Pfalz
Oberfläche Naturholz, Dach mit natürlichem Schutzöl ohne Chemie behandelt
Farbe Naturholz mit kastanienbraunem Dach
Länge 45 cm
Tiefe 22 cm
Höhe 19 cm
Gewicht 3,8 kg
Lieferzustand vormontiert
Aufhängung vorgebohrte Metallschlitz-Aufhängung
Verschraubung rostfreie Kreuzschrauben
Herstellungsort Rheinland-Pfalz, Deutschland
Tierwissen & Artenschutz   ▼

Gesellige Koloniebrüter

Haussperlinge leben ausgesprochen gesellig und brüten gerne in unmittelbarer Nachbarschaft zu Artgenossen. Drei getrennte Nisträume nebeneinander entsprechen deshalb ihrer natürlichen Neigung, kleine Brutkolonien zu bilden. Mehrere Brutpaare können denselben Koloniekasten gleichzeitig nutzen.

Nistplätze werden knapper

Spatzen nutzen traditionell Hohlräume und Nischen an Gebäuden, etwa unter Dächern oder in Fassaden. Durch Sanierungen und moderne, stark geschlossene Bauweisen gehen solche Brutplätze vielerorts verloren. Zusätzliche Nisthilfen können deshalb gerade im Siedlungsraum wertvolle Brutplätze schaffen.

Lebensraum & Nahrung

Erwachsene Spatzen ernähren sich überwiegend von Körnern und Samen. Während der Jungenaufzucht benötigen sie dagegen besonders viele Insekten und andere tierische Nahrung. Heimische Sträucher, Wildstauden, insektenreiche Gartenbereiche und samenbildende Pflanzen ergänzen einen Nistplatz daher besonders sinnvoll.

Verstecke, Wasser & Staubbäder

Spatzen brauchen neben Brutplätzen auch Hecken und Sträucher als Rückzugsorte. Ebenso typisch sind Wasser- und Staubbäder, die der Gefiederpflege dienen. Offene Bodenstellen, kleine Sandbereiche und eine saubere Vogeltränke können den Lebensraum deshalb zusätzlich aufwerten.

Während der Brut nicht stören

Sind einzelne Brutkammern bezogen, sollte der Nistkasten während Brut und Jungenaufzucht möglichst geschlossen bleiben. Beobachtungen gelingen am besten mit etwas Abstand über die Ein- und Ausflüge der Altvögel.

Naturwissen für kleine und grosse Entdecker   ▼

Warum gleich drei Wohnungen?

Spatzen gehören zu den besonders geselligen Gartenvögeln. Anders als viele Arten, die ein Revier rund um ihren Nistplatz verteidigen, brüten Haussperlinge gerne mit mehreren Paaren dicht nebeneinander.

Was lässt sich dabei entdecken?

Sind mehrere Nisträume gleichzeitig belegt, können verschiedene Spatzenfamilien direkt nebeneinander beobachtet werden. Dabei wird sichtbar, dass nicht jede Vogelart beim Brüten Abstand zu ihren Artgenossen sucht.

Männchen und Weibchen unterscheiden

Beim Haussperling sind die Geschlechter gut zu unterscheiden. Männchen tragen unter anderem eine schwarze Kehle und einen grauen Scheitel, während Weibchen insgesamt unauffälliger braun gefärbt sind.

Was lässt sich dabei entdecken?

Wer die anfliegenden Vögel vergleicht, kann mit etwas Übung erkennen, ob gerade ein Männchen oder Weibchen am Nistkasten unterwegs ist.

Vom Körnerfresser zum Insektenjäger

Erwachsene Spatzen fressen überwiegend Samen und Körner. Für ihre frisch geschlüpften Jungen sammeln die Eltern dagegen vor allem Insekten und andere eiweissreiche Nahrung.

Was lässt sich dabei entdecken?

Während der Brutzeit lohnt es sich, auf den Schnabel der zurückkehrenden Altvögel zu achten. So lässt sich unmittelbar beobachten, dass sich der Speiseplan innerhalb einer Vogelfamilie je nach Lebensphase verändert.

Staubbaden statt schmutzig sein

Spatzen nehmen gerne Staubbäder und wälzen sich dabei in trockenem Sand oder lockerer Erde. Das gehört zur Gefiederpflege und kann helfen, Parasiten aus dem Gefieder zu entfernen.

Was lässt sich dabei entdecken?

Ein kleiner trockener Sandbereich im Garten kann zu einem regelmässig genutzten Beobachtungsplatz werden. Das scheinbare „Bad im Staub“ erfüllt für die Vögel eine ganz praktische Funktion.

Bauart, Aufhängung & Anwendung   ▼

Drei getrennte Nisträume

Der Kasten besitzt drei voneinander getrennte Brutkammern mit jeweils eigenem 34-mm-Einflug. Dadurch können mehrere Spatzenpaare dicht nebeneinander brüten, ohne denselben Innenraum teilen zu müssen.

Specht-, Katzen- & Marderschutz

Die drei Einfluglöcher sind mit rostfreiem Metall verstärkt und dadurch gegen Aufpicken geschützt. Im Inneren befindet sich zusätzlich ein Distanzschutz, der verhindern soll, dass Katzen oder Marder mit der Pfote bis zu Eiern oder Jungvögeln gelangen.

Standort & Höhe

Ideal ist ein geschützter Standort ab etwa 2 m Höhe, beispielsweise unter einem Dachvorsprung an Hauswand, Carport oder Garage. Auch Terrasse, Balkon oder geeignete Bäume kommen infrage. Spatzen sind vergleichsweise zutraulich und können auch stärker frequentierte Bereiche nutzen. Hecken und Sträucher in der Nähe bieten wertvolle Rückzugsmöglichkeiten. Die Einfluglöcher sollten nicht direkt nach Westen zur Wetterseite oder in ganztägige pralle Sonne zeigen.

Vormontiert & stabil befestigt

Der Nistkasten wird fertig montiert geliefert. Die vorgebohrte Metallschlitz-Aufhängung ermöglicht eine stabile und sturmfeste Befestigung. Am Baum können beispielsweise baumschonende Aluminiumnägel eingesetzt werden; alternativ sind je nach Standort auch Schnur, Draht oder geeignete Kabelbinder möglich.

Ganzjährig nutzbar

Der Spatzenkasten kann ganzjährig hängen bleiben. Neben der Brutzeit werden geschützte Höhlen auch als Schlaf-, Ruhe- und Kälteschutzplatz genutzt. Wer den Kasten bereits im Herbst oder Winter aufhängt, gibt den Vögeln ausserdem Zeit, den neuen Standort kennenzulernen.

Nestbau & Nistmaterial

Spatzen bauen ihre Nester selbst. Unterstützend nennt Erdenfreund kurzfaserige Kapokwolle und feine Holzwolle zur Polsterung und Isolation. Lange Schnüre, reissfeste Fasern und beschichtete Materialien sollten dagegen vermieden werden, da sich Vögel darin verheddern können.

Reinigung

Nach Abschluss der Brutsaison kann altes Nistmaterial aus den Brutkammern entfernt werden. Anschliessend genügt das Auswischen mit einem feuchten Tuch ohne starke chemische Reinigungsmittel.

Herkunft & soziale Fertigung

Der Spatzen-Nistkasten wird in Rheinland-Pfalz aus 2 cm starkem, nachhaltig zertifiziertem Massivholz gefertigt. Das Holz stammt aus regionaler Forstwirtschaft in der Pfalz und wird in regionalen Partner-Sägewerken verarbeitet. Die Serienfertigung erfolgt in deutscher Handwerkskunst und wird durch drei regionale Werkstätten für Menschen mit Behinderung unterstützt.

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