Zu Produktinformationen springen
Wildbienen Nisthilfe aus Massivholz mit bis zu 200 Nisthülsen
wertprodukte.de Reviews with ekomi.de
Erdenfreund

Wildbienen Nisthilfe aus Massivholz mit bis zu 200 Nisthülsen

CHF 61.00
Angebotspreis  CHF 61.00 Normaler Preis 

Inkl. Steuern. Versandkosten werden beim Checkout berechnet.

❌ Nicht lagernd. Wird für dich bestellt.

ArtNr. 2802

Geschützte Brutröhren für hohlraumnistende Wildbienen

Die Wildbienen-Nisthilfe bietet mit bis zu 200 wasserfesten Graspapier-Nisthülsen zahlreiche geschützte Brutplätze für verschiedene heimische, hohlraumnistende Wildbienenarten. Unterschiedliche Röhrendurchmesser von etwa 5 bis 8 mm schaffen Nistmöglichkeiten für verschieden grosse Arten. Die 10 cm langen Nisthülsen sind splitterfrei ausgeführt und durch die geschlossene Rückseite geschützt. Die Nisthilfe wird vormontiert geliefert und lässt sich über die wetterbeständige Leinenkordel an einem sonnigen, wind- und regengeschützten Standort befestigen.

Produkttyp Wildbienen-Nisthilfe für hohlraumnistende Arten
Geeignete Jahreszeit ganzjährig
Geeignete Tierarten verschiedene heimische, hohlraumnistende Wildbienenarten
Material 2 cm starkes, nachhaltig zertifiziertes Massivholz
Holzherkunft regionale Forstwirtschaft in der Pfalz
Oberfläche Naturholz, Dach mit natürlichem Schutzöl ohne Chemie behandelt
Farbe Naturholz mit kastanienbraunem Dach
Länge 18 cm
Tiefe 18 cm
Höhe 11 cm
Gewicht 0,7 kg
Nisthülsen bis zu 200 Graspapier-Nisthülsen
Durchmesser Nisthülsen ca. 5–8 mm
Länge Nisthülsen ca. 10 cm
Kapazität bis zu ca. 1300 Brutzellen
Eigenschaft Nisthülsen splitterfrei und wasserabweisend
Bauart Nisthülsen mit geschützter Rückwand
Lieferzustand vormontiert
Aufhängung wetterbeständige Leinenkordel
Verschraubung rostfreie Kreuzschrauben
Herstellungsort Rheinland-Pfalz, Deutschland
Tierwissen & Artenschutz   ▼

Wichtige Bestäuber

Wildbienen sammeln Nektar und Pollen und übernehmen bei zahlreichen Wild- und Kulturpflanzen wichtige Bestäubungsleistungen. Dafür benötigen sie nicht nur geeignete Nistplätze, sondern vor allem ein möglichst vielfältiges und über die Saison verfügbares Blütenangebot.

Nicht jede Wildbiene nutzt Brutröhren

Diese Nisthilfe richtet sich speziell an Wildbienenarten, die bereits vorhandene Hohlräume für ihre Nester nutzen. Dazu gehören beispielsweise Mauer-, Scheren-, Löcher-, Masken- und Blattschneiderbienen. Viele andere Wildbienenarten graben ihre Nester dagegen selbst in den Boden oder nutzen andere natürliche Strukturen.

Unterschiedliche Arten – unterschiedliche Röhren

Wildbienen unterscheiden sich deutlich in ihrer Körpergrösse und bei der Wahl geeigneter Nestgänge. Die Kombination verschiedener Röhrendurchmesser von etwa 5 bis 8 mm schafft deshalb unterschiedliche Nistmöglichkeiten innerhalb einer Nisthilfe.

Nahrung gehört zum Nistplatz

Eine Nisthilfe allein reicht für wirksamen Wildbienenschutz nicht aus. Blühende Wildpflanzen, Kräuter und heimische Stauden in möglichst geringer Entfernung liefern den benötigten Pollen und Nektar. Besonders wertvoll ist ein Blütenangebot vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst.

Mehr als eine Nisthilfe

Auch offene Bodenstellen, markhaltige Pflanzenstängel, Totholz und andere natürliche Strukturen sind wichtige Wildbienen-Lebensräume. Eine Röhrennisthilfe ergänzt diese Vielfalt, ersetzt sie jedoch nicht.

Ganzjähriger Entwicklungsort

Nach der Eiablage entwickeln sich die Nachkommen geschützt in ihren Brutzellen. Bei vielen Arten bleibt die nächste Generation über Monate im Nest und schlüpft erst im folgenden Jahr. Eine belegte Nisthilfe sollte deshalb ganzjährig am Standort bleiben und nicht im Winter ins Haus geholt werden.

Naturwissen für kleine und grosse Entdecker   ▼

Eine Röhre – mehrere Kinderstuben

Viele hohlraumnistende Wildbienen legen in einer einzigen Röhre mehrere Brutzellen hintereinander an. Ein Weibchen sammelt zunächst Pollen und Nektar als Nahrungsvorrat, legt ein Ei dazu und verschliesst die Kammer. Direkt davor entsteht anschliessend die nächste Brutzelle.

Was lässt sich dabei entdecken?

Von aussen sieht man später meist nur den verschlossenen Eingang. Dahinter können jedoch mehrere voneinander getrennte Brutkammern hintereinander liegen.

Maurerinnen bei der Arbeit

Mauerbienen verwenden feuchte Erde oder Lehm, um die Trennwände zwischen ihren Brutzellen und schliesslich den Nestverschluss anzulegen.

Was lässt sich dabei entdecken?

Im Frühjahr können Wildbienen mit unterschiedlichen Materialien anfliegen: einmal mit Pollen als Nahrung für den Nachwuchs, ein anderes Mal mit feuchtem Baumaterial für die nächste Trennwand.

Warum splitterfrei so wichtig ist

Wildbienen bewegen sich wiederholt vorwärts und rückwärts durch ihre engen Niströhren. Hervorstehende Fasern und scharfkantige Eingänge können dabei die empfindlichen Flügel gefährden.

Was lässt sich dabei entdecken?

Die Qualität einer Nisthilfe erkennt man deshalb nicht allein an der Zahl der Röhren. Glatte, saubere und splitterfreie Nestgänge gehören zu den wichtigsten Merkmalen einer geeigneten Nisthilfe.

Warum 10 cm lange Röhren?

In einer ausreichend tiefen Niströhre können mehrere Brutzellen hintereinander angelegt werden. Die etwa 10 cm langen Graspapierröhren bieten dafür deutlich mehr Raum als sehr kurze Nestgänge.

Was lässt sich dabei entdecken?

Eine Wildbienen-Nisthilfe ist auch innen durchdacht: Nicht nur der Durchmesser des Eingangs, sondern ebenso die Tiefe der Röhre beeinflusst den verfügbaren Raum für die Brut.

Warum verschiedene Durchmesser?

Kleine Wildbienen benötigen andere Nestgänge als grössere Arten. Bereits wenige Millimeter Unterschied können beeinflussen, welche Tiere eine Nisthülse nutzen.

Was lässt sich dabei entdecken?

Die unterschiedlich grossen Öffnungen lassen sich direkt miteinander vergleichen. Sie zeigen anschaulich, dass „Wildbiene“ keine einzelne Tierart bezeichnet, sondern eine grosse Gruppe sehr unterschiedlicher Arten.

Nicht jede Wildbiene wohnt hier

Röhrennisthilfen sind hervorragend zum Beobachten bestimmter Wildbienen geeignet – sie bilden aber nur einen Ausschnitt ihrer Lebensweisen ab. Viele Arten bauen ihre Nester im Boden.

Was lässt sich dabei entdecken?

Wer neben der Nisthilfe auch offene Bodenflächen, Blüten, Pflanzenstängel und Totholz beobachtet, entdeckt Wildbienen an ganz unterschiedlichen Orten.

Viele Nachbarn – keine gemeinsame Kolonie

Die meisten Arten, die solche Nisthülsen nutzen, leben solitär. Viele Weibchen können direkt nebeneinander nisten, trotzdem baut und versorgt jedes Weibchen sein eigenes Nest.

Was lässt sich dabei entdecken?

Eine dicht besiedelte Nisthilfe kann auf den ersten Blick wie ein grosser Bienenstaat wirken. Tatsächlich entstehen nebeneinander viele eigenständige kleine Nester.

Bauart, Aufhängung & Anwendung   ▼

Splitterfreie Graspapier-Nisthülsen

Die Nisthülsen bestehen aus festem Graspapier und besitzen glatte, splitterfreie Nestgänge. Gerade bei engen Brutröhren ist eine saubere Innenfläche wichtig, damit die empfindlichen Flügel beim Ein- und Auskriechen nicht durch abstehende Fasern gefährdet werden.

10 cm lange Nestgänge

Die Nisthülsen sind etwa 10 cm lang und bieten damit ausreichend Tiefe für mehrere hintereinander angelegte Brutzellen.

Geschützte Rückseite

Die Nisthilfe besitzt eine Rückwand. Dadurch sind die Niströhren nach hinten geschützt und bilden keine offenen Durchgänge.

Sonnig, wind- und regengeschützt aufstellen

Wildbienen benötigen für ihre Entwicklung Wärme. Die Nisthilfe sollte deshalb an einem sonnigen Platz angebracht werden, zugleich aber möglichst vor starkem Schlagregen und Wind geschützt sein. Die Anflugseite muss frei zugänglich bleiben.

Möglichst ruhig befestigen

Die wetterbeständige Leinenkordel ermöglicht die Aufhängung. Die Nisthilfe sollte dabei möglichst straff und bewegungsarm befestigt werden, sodass sie bei Wind nicht ständig hin und her schaukelt.

Blüten in der Nähe

Eine vielfältige Auswahl heimischer Wildblumen, Kräuter und Stauden in der Umgebung erleichtert den Wildbienen die Versorgung ihrer Brut mit Pollen und Nektar.

Lehm & offene Bodenstellen

Eine kleine offene Stelle mit natürlicher Erde oder Lehm kann zusätzlichen Nutzen bieten. Mauerbienen benötigen feuchtes mineralisches Material beispielsweise zum Bau ihrer Zellwände und Nestverschlüsse. Offene Bodenflächen bieten zugleich Nistmöglichkeiten für Wildbienenarten, die keine Röhren nutzen.

Ganzjährig am Standort belassen

Belegte Nisthülsen dürfen nicht geöffnet oder während der Entwicklung der Brut entfernt werden. Die Nachkommen verbleiben je nach Art viele Monate in ihren Brutzellen und schlüpfen häufig erst im folgenden Jahr.

Pflege & Austausch der Nisthülsen

Die Nisthilfe selbst benötigt nur wenig Pflege. Alte oder beschädigte Nisthülsen sollten nicht während der Brutentwicklung gereinigt oder entfernt werden. Erst wenn sicher keine Tiere mehr darin leben, können ausgediente Röhren gegen neue, saubere Nisthülsen ausgetauscht werden.

Schutz vor Vögeln bei Bedarf

Entdecken Spechte oder andere Vögel die belegten Röhren als Nahrungsquelle, kann ein vorgelagerter Schutz sinnvoll sein. Dabei muss genügend Abstand zu den Nisthülsen bleiben, damit die Wildbienen weiterhin ungehindert anfliegen können.

Herkunft & soziale Fertigung

Die Wildbienen-Nisthilfe wird in Rheinland-Pfalz aus 2 cm starkem, nachhaltig zertifiziertem Massivholz gefertigt. Das Holz stammt aus regionaler Forstwirtschaft in der Pfalz und wird in Partner-Sägewerken der Region verarbeitet. Die Serienfertigung erfolgt in deutscher Handwerkskunst und wird durch drei regionale Werkstätten für Menschen mit Behinderung unterstützt.

wertprodukte.de Reviews with ekomi.de

Auch einen Blick wert