Starenkasten aus Massivholz mit 45 mm Einflugloch
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Geschützter Brutplatz für Stare und grössere Höhlenbrüter
Der Starenkasten mit 45 mm Einflugloch ist speziell auf Stare und andere grössere Höhlenbrüter abgestimmt. Ein rostfreier Metallring schützt die Öffnung vor dem Aufpicken und Vergrössern, während der innenliegende Katzen- und Marderschutz den Abstand zum Nestbereich erhöht. Das 2 cm starke Massivholz schafft einen stabilen Brut-, Ruhe- und Schutzplatz. Die weit zu öffnende Front erleichtert die spätere Reinigung. Der Nistkasten wird vormontiert geliefert und über die Metallschlitz-Aufhängung stabil befestigt.
| Produkttyp | Nistkasten für Stare und grössere Höhlenbrüter |
| Geeignete Jahreszeit | ganzjährig |
| Geeignete Vogelarten | insbesondere Stare; auch für weitere grössere Höhlenbrüter geeignet |
| Einflugloch | Ø 45 mm |
| Einflugschutz | rostfreier Metall-Spechtschutz |
| Schutz vor Fressfeinden | innenliegender Katzen- und Marderschutz |
| Material | 2 cm starkes, nachhaltig zertifiziertes Massivholz |
| Holzherkunft | regionale Forstwirtschaft in der Pfalz |
| Oberfläche | Naturholz, Dach mit natürlichem Schutzöl ohne Chemie behandelt |
| Farbe | Naturholz mit kastanienbraunem Dach |
| Länge | 31 cm |
| Tiefe | 23 cm |
| Höhe | 19 cm |
| Gewicht | 2,05 kg |
| Reinigungsöffnung | Tür über 90° zu öffnen |
| Lieferzustand | vormontiert |
| Aufhängung | vorgebohrte Metallschlitz-Aufhängung |
| Verschraubung | rostfreie Kreuzschrauben |
| Herstellungsort | Rheinland-Pfalz, Deutschland |
Tierwissen & Artenschutz ▼
Höhlenbrüter mit Platzbedarf
Stare brüten in natürlichen Baumhöhlen, Astlöchern, Gebäudenischen und geeigneten Nistkästen. Das 45-mm-Einflugloch ist auf ihre grössere Körperform abgestimmt. Wo alte Bäume mit natürlichen Höhlen fehlen, können passende Nistkästen zusätzliche Brutplätze schaffen.
Lebensraum & Nahrung
Stare benötigen neben geeigneten Bruthöhlen offene Flächen zur Nahrungssuche. Im Frühjahr spielen Regenwürmer, Insekten, Spinnen und andere Wirbellose eine wichtige Rolle, besonders bei der Jungenaufzucht. Im Sommer und Herbst kommen zunehmend Früchte, Beeren und Samen hinzu. Besonders günstig sind deshalb strukturreiche Landschaften mit alten Bäumen, Wiesen, Obstbeständen und ausreichend insektenreichen Flächen.
Brutplätze erhalten
Geeignete Höhlen werden durch den Verlust alter Bäume, Sanierungen an Gebäuden und Veränderungen der Kulturlandschaft knapper. Stare sind auf passende Brutplätze angewiesen und nehmen geeignete Nisthilfen gut an. Mehrere Starenkästen können dabei auch in räumlicher Nähe angeboten werden, da Stare vergleichsweise gesellig brüten.
Gefahren vermeiden
Katzen, Marder und Spechte können Eier oder Jungvögel gefährden. Der geschützte Einflug und der innenliegende Distanzschutz erschweren den Zugriff. Zusätzlich sollte der Kasten ausreichend hoch und an einem möglichst ruhigen, wettergeschützten Ort angebracht werden.
Während der Brut nicht stören
Hat ein Starenpaar den Nistkasten angenommen, sollte dieser während Brut und Jungenaufzucht möglichst nicht geöffnet oder umgehängt werden. Die regelmässigen Ein- und Ausflüge lassen sich gut mit etwas Abstand beobachten.
Naturwissen für kleine und grosse Entdecker ▼
Ein Meister der Stimmen
Stare besitzen ein aussergewöhnlich vielseitiges Lautrepertoire. Sie können nicht nur pfeifen, schnarren und schnalzen, sondern auch andere Vogelstimmen und sogar Geräusche aus ihrer Umgebung nachahmen.
Was lässt sich dabei entdecken?
Wer einem Star länger zuhört, kann überrascht werden: Manche Klangfolgen erinnern an andere Vogelarten oder sogar an Geräusche aus der menschlichen Umgebung. Vogelbeobachtung wird beim Star deshalb besonders schnell auch zur Hörbeobachtung.
Schwärme wie am Himmel gezeichnet
Nach der Brutzeit schliessen sich Stare zu immer grösseren Gruppen zusammen. Im Spätsommer und Herbst können daraus eindrucksvolle Schwärme entstehen, die gemeinsam fliegen und Schlafplätze aufsuchen.
Was lässt sich dabei entdecken?
Ein Starenschwarm bewegt sich scheinbar wie ein einziges grosses Wesen. Dabei reagiert jeder Vogel fortlaufend auf seine Nachbarn. Die Gruppe bietet Schutz vor Greifvögeln und hilft zugleich beim Austausch über gute Nahrungsplätze.
Nestbau in zwei Etappen
Beim Star beginnt häufig das Männchen mit grobem Material wie Halmen, Blättern oder Wurzelstücken. Nimmt ein Weibchen die Höhle an, wird das Nest weiter mit feinerem Pflanzenmaterial ausgebaut.
Was lässt sich dabei entdecken?
Mit etwas Abstand lässt sich beobachten, wie verschiedene Materialien zum Nistkasten getragen werden. So wird sichtbar, dass ein Nest nicht einfach „fertig“ bezogen wird, sondern Schritt für Schritt entsteht.
Das Gefieder verändert sein Aussehen
Stare wirken je nach Jahreszeit unterschiedlich. Ihr dunkles Gefieder kann metallisch grün oder violett glänzen; im Winter sind helle Tupfen besonders auffällig.
Was lässt sich dabei entdecken?
Je nach Licht und Jahreszeit kann derselbe Vogel überraschend anders aussehen. Wer genau hinschaut, entdeckt, dass Gefiederfarben nicht nur aus einer einzigen festen Farbe bestehen.
Bauart, Aufhängung & Anwendung ▼
45-mm-Einflug
Das 45-mm-Einflugloch ist auf Stare und andere grössere Höhlenbrüter abgestimmt. Die passende Öffnung ist entscheidend dafür, welche Vogelarten den Nistkasten nutzen können.
Specht-, Katzen- & Marderschutz
Der Einflug ist mit einem rostfreien Metallring verstärkt, der das Aufpicken und Vergrössern der Öffnung erschwert. Im Inneren vergrössert ein zusätzlicher Schutz den Abstand zum Nestbereich und erschwert Katzen und Mardern den Zugriff.
Standort & Höhe
Stare bevorzugen geschützte Standorte in etwa 2 bis 6 m Höhe. Geeignet sind beispielsweise Bäume, Hauswände, Carports oder Balkone mit freiem Anflug. Sträucher und Hecken in der Umgebung bieten zusätzliche Rückzugsmöglichkeiten. Die Öffnung sollte nicht direkt nach Westen zur Wetterseite und nicht ganztägig in die pralle Sonne zeigen.
Vormontiert & stabil befestigt
Der Starenkasten wird fertig montiert geliefert. Die vorgebohrte Metallschlitz-Aufhängung ermöglicht eine stabile und sturmfeste Befestigung. Am Baum können zwei baumschonende Aluminiumnägel verwendet werden; alternativ kommen je nach Standort Schnur, Draht oder geeignete Kabelbinder infrage.
Ganzjährig nutzbar
Der Starenkasten dient im Frühjahr und Sommer als Brut- und Aufzuchtplatz. Ausserhalb der Brutzeit können geschützte Höhlen auch als Schlaf-, Ruhe- und Kälteschutzquartier genutzt werden. Deshalb kann der Kasten ganzjährig hängen bleiben.
Nestbau & Nistmaterial
Stare bauen ihr Nest selbst. Unterstützend können kurze und ungefährliche Naturmaterialien angeboten werden. Erdenfreund nennt insbesondere Kapokwolle und feine Holzwolle zur Polsterung und Isolation. Lange Schnüre, reissfeste Fasern oder beschichtete Materialien sollten vermieden werden.
Reinigung
Nach Ende der Brutsaison lässt sich die Tür um mehr als 90° öffnen. Altes Nistmaterial kann entfernt und der Innenraum mit einem feuchten Tuch ausgewischt werden. Starke chemische Reinigungsmittel sind nicht erforderlich.
Herkunft & soziale Fertigung
Der Starenkasten wird in Rheinland-Pfalz aus 2 cm starkem, nachhaltig zertifiziertem Massivholz gefertigt. Das Holz stammt aus regionaler Forstwirtschaft in der Pfalz und wird in Partner-Sägewerken der Region verarbeitet. Die Serienfertigung erfolgt in deutscher Handwerkskunst und wird durch drei regionale Werkstätten für Menschen mit Behinderung unterstützt.
