Meisen Nistkasten aus Massivholz mit 32 mm Einflugloch
Inkl. Steuern. Versandkosten werden beim Checkout berechnet.
❌ Nicht lagernd. Wird für dich bestellt.
Geschützter Brutplatz für Kohlmeisen und grössere Höhlenbrüter
Der Nistkasten mit 32 mm Einflugloch ist besonders auf grössere Meisenarten wie die Kohlmeise abgestimmt. Ein rostfreier Metallring schützt das Einflugloch vor dem Aufhacken, während der innenliegende Katzen- und Marderschutz den Abstand zum Nestbereich vergrössert. Das 2 cm starke Massivholz schafft einen stabilen Brut- und Rückzugsplatz. Für die Reinigung lässt sich die Front weit öffnen. Der Nistkasten wird vormontiert geliefert und über die stabile Metallschlitz-Aufhängung sicher befestigt.
| Produkttyp | Nistkasten für grössere Meisenarten und andere Höhlenbrüter |
| Geeignete Jahreszeit | ganzjährig |
| Geeignete Vogelarten | insbesondere Kohlmeisen; auch für weitere passende Höhlenbrüter geeignet |
| Einflugloch | Ø 32 mm |
| Einflugschutz | rostfreier Metall-Spechtschutz |
| Schutz vor Fressfeinden | innenliegender Katzen- und Marderschutz |
| Material | 2 cm starkes, nachhaltig zertifiziertes Massivholz |
| Holzherkunft | regionale Forstwirtschaft in der Pfalz |
| Oberfläche | Naturholz, Dach mit natürlichem Schutzöl ohne Chemie behandelt |
| Farbe | Naturholz mit kastanienbraunem Dach |
| Länge | 31 cm |
| Tiefe | 19 cm |
| Höhe | 16 cm |
| Gewicht | 1,65 kg |
| Reinigungsöffnung | Fronttür über 90° zu öffnen |
| Lieferzustand | vormontiert |
| Aufhängung | vorgebohrte Metallschlitz-Aufhängung |
| Verschraubung | rostfreie Kreuzschrauben |
| Herstellungsort | Rheinland-Pfalz, Deutschland |
Tierwissen & Artenschutz ▼
Höhlenbrüter brauchen geeignete Brutplätze
Kohlmeisen brüten natürlicherweise in Baumhöhlen, Mauerspalten und anderen geschützten Hohlräumen. Wo alte Bäume und natürliche Höhlen fehlen, können passende Nistkästen zusätzliche Brutplätze schaffen.
Warum 32 Millimeter?
Die Grösse des Einfluglochs beeinflusst wesentlich, welche Vogelarten einen Nistkasten nutzen können. Für Kohlmeisen sind 32 mm ein typisches Mass. Auch andere ähnlich grosse Höhlenbrüter können Öffnungen dieser Grösse nutzen. Kleinere Arten wie Blaumeisen kommen dagegen auch mit engeren Öffnungen zurecht.
Lebensraum & Nahrung
Kohlmeisen ernähren sich unter anderem von Insekten, Larven, Spinnen sowie später im Jahr auch von Samen und Früchten. Besonders während der Jungenaufzucht ist ein insektenreicher Lebensraum wichtig. Heimische Gehölze, naturnahe Gartenbereiche und der Verzicht auf unnötige Insektizide unterstützen deshalb nicht nur die Altvögel, sondern auch den Nachwuchs.
Gefahren vermeiden
Katzen, Marder und Spechte können Eier und Jungvögel gefährden. Neben dem integrierten Schutz des Nistkastens trägt deshalb auch ein geeigneter, ruhiger und ausreichend hoher Standort zu guten Brutbedingungen bei.
Während der Brut möglichst nicht stören
Ist der Nistkasten belegt, sollte er während Brut und Jungenaufzucht nicht geöffnet oder umgehängt werden. Das Geschehen lässt sich besser mit etwas Abstand beobachten.
Naturwissen für kleine und grosse Entdecker ▼
32 mm – wenige Millimeter machen einen Unterschied
Ein 32-mm-Einflugloch öffnet den Nistkasten für grössere Höhlenbrüter als ein 28-mm-Loch. Für die Kohlmeise ist diese Grösse besonders passend.
Was lässt sich dabei entdecken?
Vergleicht einen 28-mm- und einen 32-mm-Nistkasten. Schon vier Millimeter Unterschied verändern, welche Vogelarten den Zugang gut nutzen können. Das Einflugloch gehört damit zu den wichtigsten Merkmalen eines Nistkastens.
Kohlmeisen erkennen
Die Kohlmeise ist die grösste unserer häufigen Meisenarten. Typisch sind der schwarze Kopf mit weissen Wangen, die gelbe Unterseite und der schwarze Längsstreifen auf der Brust.
Was lässt sich dabei entdecken?
Mit etwas Übung lassen sich Kohl- und Blaumeise gut unterscheiden. Neben der Körpergrösse helfen vor allem Kopfzeichnung, Gefiederfarben und der schwarze Bruststreifen.
Futterflüge während der Jungenaufzucht
Nach dem Schlupf beginnt für die Eltern eine intensive Phase. Sie tragen immer wieder Insekten, Larven und andere kleine Beutetiere zum Nistkasten.
Was lässt sich dabei entdecken?
Ein belegter Nistkasten lässt sich aus sicherer Entfernung gut beobachten. Die häufigen Futterflüge zeigen unmittelbar, wie aufwendig die Versorgung der Jungvögel ist und warum insektenreiche Gärten für die Brutzeit besonders wertvoll sind.
Ein vielseitiger Gesang
Kohlmeisen besitzen ein überraschend grosses Repertoire an Rufen und Gesängen. Einzelne Tiere können dabei verschiedene wiederkehrende Motive verwenden.
Was lässt sich dabei entdecken?
Vogelbeobachtung funktioniert auch mit den Ohren. Wer regelmässig zuhört, erkennt mit der Zeit typische Stimmen und kann oft schon am Gesang feststellen, welche Vogelart in der Nähe ist.
Bauart, Aufhängung & Anwendung ▼
Specht-, Katzen- & Marderschutz
Das 32-mm-Einflugloch ist mit einem rostfreien Metallring geschützt, der das Aufhacken und Vergrössern der Öffnung erschwert. Im Inneren vergrössert ein zusätzlicher Schutz den Abstand zwischen Einflugloch und Nestbereich und erschwert Katzen oder Mardern den Zugriff.
Standort & Höhe
Der Nistkasten sollte möglichst ab etwa 2 m Höhe aufgehängt werden. Ideal ist eine Ausrichtung nach Osten bis Südosten. Die direkte Wetterseite nach Westen sowie ganztägige starke Sonneneinstrahlung sollten vermieden werden. Hecken und Sträucher in der näheren Umgebung bieten zusätzliche Schutz- und Rückzugsmöglichkeiten.
Vormontiert & stabil befestigt
Der Nistkasten wird fertig montiert geliefert. Die vorgebohrte Metallschlitz-Aufhängung ermöglicht eine stabile und sturmfeste Befestigung. Zur Befestigung am Baum können beispielsweise baumschonende Aluminiumnägel verwendet werden; je nach Standort kommen auch Schnur, Draht oder geeignete Kabelbinder infrage.
Ganzjährig nutzbar
Im Frühjahr und Sommer dient der Kasten als Brutplatz. Ausserhalb der Brutzeit können geschützte Nisthöhlen auch als Ruhe-, Schlaf- und Kälteschutzplatz genutzt werden. Der Nistkasten kann deshalb ganzjährig hängen bleiben.
Nestbau & Nistmaterial
Meisen bauen ihr Nest selbst. Unterstützend können kurze und ungefährliche Naturmaterialien angeboten werden. Erdenfreund nennt hierfür insbesondere Kapokwolle und Holzwolle. Solche Materialien können beim Nestbau und bei der Polsterung helfen. Lange Schnüre, stark faserige oder beschichtete Materialien sollten dagegen vermieden werden.
Reinigung
Nach Abschluss der Brutzeit lässt sich die Fronttür um mehr als 90° öffnen. Altes Nistmaterial kann entfernt und der Innenraum mit einem feuchten Tuch ausgewischt werden. Starke chemische Reinigungsmittel sind nicht erforderlich.
Herkunft & soziale Fertigung
Der Meisen-Nistkasten wird in Rheinland-Pfalz aus 2 cm starkem, nachhaltig zertifiziertem Massivholz gefertigt. Das Holz stammt aus regionaler Forstwirtschaft und wird in Partner-Sägewerken der Pfalz verarbeitet. Die handwerkliche Herstellung wird durch drei regionale Werkstätten für Menschen mit Behinderung unterstützt.
