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Hummelhaus aus Massivholz mit Wachsmottenklappe
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Erdenfreund

Hummelhaus aus Massivholz mit Wachsmottenklappe

CHF 109.00
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ArtNr. 2806

Geschützter Nistplatz für die Gründung eines Hummelvolks

Das Hummelhaus bietet einer nestsuchenden Hummelkönigin einen geschützten Ort zur Gründung ihres Volkes. Im Inneren befindet sich ein passgenauer austauschbarer Nistkarton mit Eingangsröhre. Die leichte Wachsmottenklappe aus rostfreiem Aluminium erschwert Parasiten den Zugang, während zwei geschützte seitliche Lüftungsöffnungen für Luftaustausch sorgen. Das 2 cm starke Massivholz, der verschliessbare Deckel und die leicht nach hinten geneigte Konstruktion bilden zusammen einen durchdachten Nistplatz für die Hummelsaison.

Produkttyp Hummel-Nistkasten mit Wachsmottenschutz
Geeignete Jahreszeit Frühjahr bis Herbst; ganzjährig aufstellbar
Geeignete Tierarten verschiedene Hummelarten, die geschützte Hohlräume zur Nestgründung nutzen
Material 2 cm starkes, nachhaltig zertifiziertes Massivholz
Holzherkunft regionale Forstwirtschaft in der Pfalz
Oberfläche Naturholz, Dach mit natürlichem Schutzöl ohne Chemie behandelt
Farbe Naturholz mit kastanienbraunem Dach
Länge 37 cm
Tiefe 25 cm
Höhe 30 cm
Gewicht 3,55 kg
Innenausstattung austauschbarer Nistkarton mit Eingangsröhre
Nistmaterial zur individuellen Einrichtung des Nistkartons ergänzen
Wachsmottenschutz leichte Aluminiumklappe mit Anflugpodest
Belüftung 2 seitliche Lüftungsöffnungen mit Schutzdraht
Dach mit Flügelmutter sicher verschliessbar
Lieferzustand vormontiert
Herstellungsort Rheinland-Pfalz, Deutschland
Tierwissen & Artenschutz   ▼

Eine Königin gründet ein ganzes Volk

Bei Hummeln überleben in der Regel nur die begatteten Jungköniginnen den Winter. Im Frühjahr verlassen sie ihr Winterquartier und suchen selbstständig nach einem geeigneten Platz für die Gründung eines neuen Hummelstaates. Erst wenn die ersten Arbeiterinnen geschlüpft sind, übernehmen diese zunehmend Nahrungssuche und Versorgung des Nestes.

Natürliche Vorbilder sind geschützte Hohlräume

Viele Hummelarten nutzen beispielsweise verlassene Mäusegänge, Hohlräume unter Moos, Gras oder anderen geschützten Strukturen. Ein eingerichteter Hummelkasten ahmt solche geschützten Nistbedingungen nach. Unterschiedliche Hummelarten stellen dabei unterschiedliche Ansprüche, weshalb eine Besiedlung niemals garantiert werden kann.

Wichtige Bestäuber

Hummeln gehören zu den Wildbienen und übernehmen eine wichtige Rolle bei der Bestäubung zahlreicher Wild- und Kulturpflanzen. Ihre dichte Behaarung und ihre Fähigkeit zur eigenen Wärmeerzeugung ermöglichen ihnen die Nahrungssuche bereits bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen.

Nahrung vom zeitigen Frühjahr bis zum Herbst

Eine Hummelkönigin benötigt nach dem Winter besonders viel Energie. Früh blühende Pflanzen und ein möglichst durchgehendes Blütenangebot über die gesamte Saison sind deshalb besonders wichtig.

Wachsmotten als Nestparasiten

Wachsmotten können in Hummelnester eindringen und ihre Eier dort ablegen. Die Larven entwickeln sich anschliessend im Nestmaterial und können ein Hummelvolk stark beeinträchtigen. Eine geeignete Eingangssicherung und geschützte Belüftungsöffnungen erschweren ihnen den Zugang.

Naturwissen für kleine und grosse Entdecker   ▼

Wie funktioniert ein Hummelvolk?

Im Frühjahr beginnt alles mit einer einzigen Königin. Sie hat den Winter überlebt und sucht nun einen geeigneten Nistplatz. Hat sie einen passenden Ort gefunden, richtet sie das Nest ein, legt die ersten Eier und versorgt die erste Brut zunächst allein.

Was lässt sich dabei entdecken?

Zu Beginn kann am Hummelhaus nur eine einzelne grosse Hummel zu sehen sein. Diese Königin fliegt selbst aus, sammelt Pollen und Nektar und kehrt immer wieder zum Nest zurück.

Die ersten Arbeiterinnen übernehmen

Nach einiger Zeit schlüpfen die ersten Arbeiterinnen. Von diesem Moment an verändert sich das Leben im Hummelvolk: Die Arbeiterinnen übernehmen zunehmend die Nahrungssuche und viele Arbeiten rund um das Nest. Die Königin bleibt häufiger im Nest und konzentriert sich auf die Eiablage.

Was lässt sich dabei entdecken?

Der Flugverkehr am Eingang nimmt im Laufe der Saison deutlich zu. Aus einem einzelnen Tier ist ein arbeitsteilig organisierter Hummelstaat entstanden.

Pollenhöschen an den Hinterbeinen

Hummeln sammeln Pollen in speziellen Sammelstrukturen an ihren Hinterbeinen. Zusammengepresster Pollen kann dort als auffälliges gelbes, orangefarbenes oder andersfarbiges Paket sichtbar werden.

Was lässt sich dabei entdecken?

Bei heimkehrenden Arbeiterinnen lassen sich die Pollenladungen oft schon mit blossem Auge erkennen. Verschiedene Blüten können dabei unterschiedlich gefärbten Pollen liefern.

Warum Hummeln schon bei kühlem Wetter unterwegs sind

Das dichte Haarkleid isoliert den Körper, und ihre Flugmuskulatur kann Wärme erzeugen. Dadurch können Hummeln bereits bei Temperaturen aktiv sein, bei denen viele andere Insekten noch kaum fliegen.

Was lässt sich dabei entdecken?

Gerade an kühlen Frühlingstagen lohnt der Vergleich: Während nur wenige andere Insekten unterwegs sind, können Hummeln bereits intensiv Blüten besuchen.

Was passiert am Ende der Hummelsaison?

Ein Hummelvolk besteht nur für eine Saison. Im Spätsommer entstehen neben Arbeiterinnen auch Männchen und neue Jungköniginnen. Die Jungköniginnen verlassen das Nest, paaren sich und suchen anschliessend einen geeigneten Platz für den Winter.

Wer überlebt den Winter?

Arbeiterinnen, Männchen und die alte Königin sterben im Laufe des Spätsommers und Herbstes. Nur die begatteten Jungköniginnen überleben und tragen damit die nächste Generation ins folgende Jahr.

Wie überwintern Hummelköniginnen?

Die Jungköniginnen überwintern allein und nicht zusammen mit ihrem alten Volk. Sie suchen geschützte Plätze, häufig im Boden oder in anderen kühlen, ungestörten Hohlräumen, und fallen dort in eine lange Winterruhe.

Was lässt sich dabei entdecken?

Im Herbst wird der Flugverkehr am Hummelhaus immer geringer und hört schliesslich ganz auf. Das bedeutet nicht, dass im nächsten Frühjahr dieselben Tiere zurückkehren. Irgendwo in der Umgebung überwintern nun die jungen Königinnen, aus denen im nächsten Jahr völlig neue Hummelvölker entstehen können.

Und im Frühjahr beginnt alles von vorne

Mit den ersten wärmeren Tagen verlassen die überwinterten Königinnen ihre Winterquartiere. Sie benötigen nun besonders viel Energie, besuchen frühe Blüten und beginnen erneut mit der Suche nach einem geeigneten Nistplatz.

Was lässt sich dabei entdecken?

Eine grosse Hummel, die im zeitigen Frühjahr dicht über dem Boden fliegt und immer wieder Löcher und Spalten untersucht, kann eine Königin auf Nestsuche sein. Sie trägt möglicherweise bereits die Grundlage für ein ganzes neues Hummelvolk in sich.

Bauart, Aufhängung & Anwendung   ▼

Nistkarton individuell einrichten

Im Inneren befindet sich ein passender austauschbarer Nistkarton, der vor der Besiedlung mit geeignetem Nistmaterial eingerichtet wird. So lässt sich der Nestbereich passend vorbereiten.

Geeignetes Nistmaterial

Als saugfähige Unterlage eignen sich beispielsweise feine, staubarme Holzspäne. Darüber kann locker gezupfte, kurzfaserige Kapokwolle angeboten werden, aus der die Hummelkönigin ihren Nestbereich gestalten kann.

Keine Watte oder langen Fasern verwenden

Kosmetikwatte, langfaserige Wolle, Garn oder Schnüre sind ungeeignet. Das verwendete Material sollte kurzfaserig, trocken und frei von gefährlichen Schlaufen sein.

Wachsmottenklappe mit Lernphase

Die Aluminiumklappe schützt den Nesteingang, muss von den Hummeln jedoch zunächst erlernt werden. Beim Aufstellen hält die Eingangsröhre die Klappe vollständig offen. Erst nachdem eine Hummelkönigin eingezogen ist, wird die Röhre nach Anleitung schrittweise weiter eingeschoben. So gewöhnen sich die Tiere daran, die leichte Klappe selbst aufzudrücken. Die Umstellung sollte genau entsprechend der beiliegenden Anleitung erfolgen.

Leicht geneigte Bauweise

Das Hummelhaus ist leicht nach hinten geneigt. Dadurch liegt die Wachsmottenklappe zuverlässig über dem Einflugloch und kann nach dem Passieren wieder in ihre Ausgangsposition zurückfallen.

Geschützte Belüftung

Zwei seitliche Lüftungsöffnungen ermöglichen Luftzirkulation im Nistkasten. Schutzdraht im Inneren erschwert gleichzeitig Wachsmotten und anderen grösseren Eindringlingen den Zugang über die Lüftung.

Schattig bis halbschattig aufstellen

Das Hummelhaus sollte erhöht, trocken und möglichst schattig bis halbschattig stehen. Dauerhafte direkte Sonneneinstrahlung und besonders starke Mittagssonne sollten vermieden werden, damit sich der Innenraum im Sommer nicht zu stark erwärmt.

Nicht zur Wetterseite

Der Eingang sollte möglichst nicht direkt nach Westen zur Hauptwetterseite zeigen. Eine geschützte Ausrichtung, beispielsweise nach Osten oder Südosten, reduziert die Belastung durch starken Regen und Wind.

Nicht mehr versetzen, sobald das Haus bewohnt ist

Hummeln prägen sich den Standort ihres Nestes genau ein. Sobald eine Königin das Hummelhaus angenommen hat, sollte es deshalb nicht mehr umgestellt werden.

Blütenreiche Umgebung

Ein möglichst vielfältiges Angebot an Wildblumen, Kräutern, Stauden und blühenden Gehölzen in der Umgebung erleichtert Königin und Arbeiterinnen die Versorgung mit Pollen und Nektar.

Während der Saison möglichst wenig stören

Ein besiedeltes Hummelhaus sollte nicht unnötig geöffnet werden. Beobachtungen lassen sich besser über den Flugverkehr am Eingang durchführen.

Reinigung nach Ende des Volkes

Nach Abschluss der Saison kann der alte Nistkarton samt Nestmaterial entfernt werden. Vor der Entsorgung muss sorgfältig geprüft werden, ob sich noch eine Hummel oder Jungkönigin darin befindet. Anschliessend kann der Holzkasten mit einem feuchten Tuch ohne aggressive Reinigungsmittel ausgewischt und für die kommende Saison neu eingerichtet werden.

Überwinterung nicht als sichere Funktion versprechen

Einzelne Jungköniginnen können geschützte Bereiche eines Hummelhauses nutzen. Die reguläre Überwinterung erfolgt jedoch unabhängig vom alten Hummelvolk. Der Schwerpunkt dieses Hauses liegt deshalb auf der Nestgründung und Entwicklung eines Hummelvolks während der Saison – nicht auf einer garantierten Überwinterung im Kasten.

Herkunft & soziale Fertigung

Das Hummelhaus wird in Rheinland-Pfalz aus 2 cm starkem, nachhaltig zertifiziertem Massivholz gefertigt. Das Holz stammt aus regionaler Forstwirtschaft in der Pfalz und wird in Partner-Sägewerken der Region verarbeitet. Die Serienfertigung erfolgt in deutscher Handwerkskunst und wird durch drei regionale Werkstätten für Menschen mit Behinderung unterstützt.

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